TIM veranstaltet einen Nachlese-Workshop zur Theateraufführung „Man sieht sich“

Am 24. November 2016 besuchten TIM und der Theaterregisseur Jörg Wesemüller die Projektklassen in der Mittelschule in Garching und in der Berglwaldschule in Oberschleißheim. Die Schulklassen hatten im Oktober die Tanztheateraufführung „Man sieht sich“ unter der Leitung von Jörg Wesemüller besucht. Die TIM-Stiftung hatte diesen Abend gesponsert und Schüler und Lehrer sowie Freunde der Stiftung dazu eingeladen.

„Man sieht sich“ ist ein Stück des kanadischen Autors Guillaume Corbeil. Form und Sprache orientieren sich an Kommunikationsweisen von Facebook, Twitter und Co. Was bekannt wirkt und harmlos beginnt, treibt die Maschinerie des sozialen Netzwerks bis zum Äußersten. Es entwickelt sich zu einer Plattform des makaberen Wetteiferns um die eindrucksvollsten Posts. Nur der Lustigste, Schrägste, Traurigste, Toteste findet Beachtung.

Um das Gesehene und Gehörte besser verdauen zu können, veranstaltete die TIM-Stiftung Nachlese-Workshops mit den Schülern der Berglwaldschule und der Mittelschule Garching. In jeweils 90 Minuten reflektierte Jörg Wesemüller gemeinsam mit den Schülern das Theaterstück und übertrug es immer mehr auf die reale Welt, in der die Schüler diese sozialen Netzwerke nutzen. Die Schüler beteiligten sich rege und aktiv an der Diskussion. Gemeinsam wurde das Stück aus verschiedenen Sichtweisen interpretiert.

Am Schluss der Diskussionen wurde über das Spiel „Ich packe meinen Koffer“ der Transfer zum eigenen Leben hergestellt. Welche coolen Sachen möchte ich in meinen Koffer packen? Und müssen meine Sachen immer cooler werden, wenn ich sehe, was die anderen einpacken? Muss ich auch in den sozialen Netzwerken immer coolere Bilder und Kommentare posten, um Aufmerksamkeit zu erhalten.